Ich will doch einfach nur Boarden …

… oder: Die schwierige Suche nach dem richtigen Brett.

Das Longboarden gehört mittlerweile fest zu meinen Freizeitbeschäftigungen. Doch nicht nur im praktischen, sondern auch im technischen Bereich, bin ich sehr darauf aus, mir Wissen anzueignen. Ich möchte ein Gefühl für die ganze Materie entwickeln. Doch schon beim ersten „Googlen“ bemerkt man schnell wie umfangreich dieses Thema ist. Man wird überschüttet mit Informationen und Fremdwörtern. Es gibt hunderte Internetseiten weltweit, die dir erklären möchten, welches Board für welchen Fahrstil das Richtige ist. Viele versuchen mit verwirrenden Fragebögen herauszufinden, welches Board zu dir passt, und verheddern sich dabei in technischen Erklärungen. Nach verzweifelten Recherche-Stunden hab ich das Bedürfnis, es einfach mal ein wenig aufzulösen und einfacher darzustellen.

Es gibt fünf verschiedene Arten von Longboards, die sich nach dem jeweiligen Fahrstil richten, den man verfolgen möchte. Die grundlegende Unterscheidung sieht wie folgt aus.

CARVING

Carving

Auffällig beim Carving-Board ist die Surfbrett ähnliche Form. Hierbei geht es weniger um Geschwindigkeit, sondern eher um die smoothe Art des Kurvenfahrens. Man kann sich super den Berg „herunterschlängeln“ und die sanfte Fahrt genießen. Das etwas längere Brett bietet einen sicheren Stand und ermöglicht es, sich tief in die Kurven zu legen. Geeignet für Anfänger, die nicht unbedingt Tricks machen wollen, sondern eher das Fahren wie beim Carvingski bevorzugen.

 

CRUISING

Cruising

Wie man sieht, vereint der Cruiser die Form des Skateboards und des Longboards. Das ermöglicht sowohl eine sanfte Fortbewegung, als auch das Ausüben von Tricks wie beim Skateboard. Am wohlsten fühlt sich diese Boardform auf geraden Straßen und ist für die Stadt super geeignet. Wer also eher auf Tricks steht, ist mit diesem Board gut bedient.

BOARDWALKING

Boardwalking

Auch Dancingboard genannt. Die breitere Form hat den Vorteil, dass man auf dem Board tanzende oder laufende Bewegungen ausführen kann. Das ist eine sehr alte Art des Longboardens. Die Spitzen des Boards (Tail und Nose) sind angehoben. Dadurch sind verschiedene Tricks möglich.

FREERIDING

Freeriding

Wer auf heftige Manöver oder Slides, ähnlich wie beim Driften, steht, ist mit dem Freerider bestens bedient. Besonderes Merkmal sind die auf dem Deck verschraubten Achsen, was den Schwerpunkt des Boards tiefer legt. Das erhöht die Stabilität, was nicht nur Anfängern zu Gute kommt, sondern auch sicheres, schnelles Fahren ermöglicht. Die so genannten „Cutouts“, also die Aussparungen über den Rädern, erlauben enge Kurvenradien.

DOWNHILL

Downhill

Das Board erinnert an einen Formel-1-Wagen. Große Aussparung für die Räder, ein tiefer Schwerpunkt des Brettes sowie viel Platz auf dem Deck. All das sind Dinge, die dieses Board für die Königsdisziplin des Longboardens, das Downhillfahren, prädestinieren.  Das Longboard ist sehr steif und meist mit Rennachsen und -rollen ausgestattet. Aber Vorsicht: Bitte nur mit Helm und Schutzkleidung, was aber auch für alle anderen Boards von Vorteil ist.

 

Dies war ein kurzer, aber hoffentlich hilfreicher, erster Einblick in die Formen des Longboards. Später gehe ich noch auf die Positionen der Achsen und den technischen Aufbau des Boards ein. Aber als Überblick und kleine Kaufhilfe sollte das vorerst reichen.

In meinem Recherchen bin ich immer wieder auf einer Internetseite gelandet. Bei BLUE TOMATO findet ihr allerhand Wissenswertes, nicht nur für Longboards. Lasst euch nicht von der riesigen Verkaufsseite abschrecken, mit ein paar Klicks stoßt ihr schnell auf gut erklärte Beiträge.

Ich werde mich weiterhin mit der Materie des Longboardens auseinandersetzen und versuchen, uns einen einfachen Weg durch den Informationsdschungel zu bahnen. Auch werden wir zukünftig unterschiedliche Boards am eigenen Leib testen.

Also dran bleiben!

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