Ich bin ein Vandog

oder: Dexters Sicht der Dinge

Hallo! Ich bin‘s, Dexter – Dobermann, sieben Jahre jung und ein Energiebündel. Ich wollte einfach mal erzählen, wie es mir ergangen ist, seitdem mein Herrchen dieses „Vanlifeding“ macht.

Als Erstes möchte ich sagen: „ES IST SUPERGEIL!“ Ständig fahren wir gemeinsam an unbekannte Orte, jedesmal bin ich gespannt, wenn die Vantür sich öffnet und sich mir eine neue Welt eröffnet. Dann strecke ich die Nase in die Luft, um jeden Geruch aufzusaugen. Schnell raus und die Gegend erkunden! Ich entdecke neue Orte und Umgebungen, die ich markieren kann, denn dann sind sie alle „meins, meins, meins“.

Zugegeben, ich bin nicht einfach. Angeblich gehört das zu meiner Rasse, hat man mir gesagt. Gut, ich bin immer sehr aufgeregt und leicht zu stressen. Wenn ich Geräusche höre, dann sag ich es laut, damit jeder weiß, dass ich Geräusche höre. Vor allem nachts muss ich aufpassen, dass niemand unserem Van zu nahe kommt. Ich möchte ja nur das Beste für meine zwei Reisepartner.

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Am meisten liebe ich das Kuscheln. Im Van ist es immer sehr eng, und wir müssen alle zusammenliegen. Das ist so toll, ganz anders als zu Haus, wo ich nicht auf die Couch darf und vor dem Bett schlafen muss. Umso mehr freue ich mich, wenn der Van gepackt wird und es wieder mal auf Tour geht. Schon Tage vorher spüre ich die Aufregung meiner Herrchen, was auch für mich immer wieder sehr spannend ist.

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Bei den Dingen, die sie so den ganzen Tag treiben, mach ich manchmal nicht mit. Beim SUPen bin ich nicht dabei, weil ich wasserscheu bin. In einer größeren Stadt komme ich nicht mit, weil mich das sehr stresst. Aber kein Problem, in solchen Situationen bleib ich liebend gern im Van auf meiner Kuscheldecke, schlafe oder kaue stundenlang auf meinen Leckerlies rum. Ein Lüfter bläst mir dabei immer frische Luft um die Ohren und ich kann entspannen.

Ein großer Vorteil am Vanleben ist auch, dass ich ständig draußen sein kann. Wenn wir mal nicht wandern, halten wir uns am Van auf. Hier kann ich dann rumschnüffeln, schlafen, spielen und alles ohne den üblichen Alltagswahnsinn.

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Also alles in allem ist es super toll. Ich wünschte, wir könnten immer so leben. Und ich genieße die enge Dreisamkeit und Verbundenheit zwischen uns, wenn wir mal wieder mit dem Van unterwegs sind. Das ist mein Begriff von Hundeleben. Frei, geliebt und glücklich. Ich werde nun häufiger mal von meinen Abenteuern berichten, aus der Sicht von mir und meiner Nase…