Vom Van zum Camper?

Was bewegt jemanden dazu, aus einem handelsüblichen Fortbewegungsmittel eine Übernachtungsmöglichkeit oder sogar ein Heim zu bauen? Warum sich auf engsten Raum zwängen und blind in die Welt begeben ohne bestimmtes Ziel?

Ich kann nur für mich sprechen und wahrscheinlich ein ganzes Buch mit Begründungen füllen. Es ist so groß, dass man sich darin verlieren würde, aber soweit möchte ich gar nicht ausholen. Denn ich glaube auch, dass es sehr einfach zu erklären ist.

Es ist meine persönliche Flucht aus dem Alltag. Der Drang nach Spontanität und Flexibilität. Der Ausbruch aus der Tretmühle, die mich wahrscheinlich das ganze Leben verfolgt.

Etwas vor der Haustür stehen zu haben, das mir genau diese Flucht ermöglicht. Und das immer, wenn es die wenig verbleibende Zeit zulässt. Hinein setzen, Zündschlüssel umdrehen und alles hinter sich zu lassen. Auch wenn es nur mal für ein paar Stunden, ein paar Nächte oder im besten Fall ein paar Wochen oder gar Monate ist.

Die Reduzierung auf’s Nötigste und das Leben in einer Art Höhle führt mich zurück zu den Wurzeln und erdet mich auf einfachste Weise. Dazu kommt der positive Nebeneffekt, andere Orte, Menschen und Kulturen kennen zu lernen.

In jedem von uns steckt das Bedürfnis, aus der gewohnten Umgebung aus zu brechen. Man muss sich einfach nur trauen und sich darauf einlassen. Dann wird das Leben mit einem Schlag ein einziges Abenteuer. Mit Geschichten, die einen jeden Tag auf’s Neue bereichern und glücklich machen.

ROAD & BOARD gibt mir genau diese Möglichkeit, um Geschichten und Abenteuer mit euch zu teilen und um mich beziehungsweise uns so oft wie möglich aus dem Alltag zu katapultieren.

 

 

 

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