Warum Board?

Schon als Kind, Anfang der 90er, stand ich auf einem Skateboard. Okay, „stehen“ war nicht ganz so einfach, also lag ich eher auf dem Brett und fuhr die langen Bürgersteige in der Neubausiedlung auf und ab. Dies war mein erster Kontakt zu einem eigentlich eher einfachen Sportgerät. Doch dann geriet es in Vergessenheit und mein Augenmerk lag eher auf BMX, Mountainbike, Moped und der Liebe zu Autos.

25 Jahre später entdeckte ich die Leidenschaft wieder. Allerdings eher durch YouTube und andere Medien, die megacoole Videos von Surfern, Skate- und Snowboardern verbreiteten. Doch es gab ein Problem … Ich fühlte mich zu alt zum Skateboarden, zum Surfen war das Meer zu weit weg, und zum Snowboarden kam ich, trotz langer Skierfahrung und der leider zu kurzen Wintersaison, nie.

Ein sehr guter Freund von mir – über ihn werde ich noch ausführlich berichten – zeigte mir das StandUpPaddeling. Schon vom ersten Moment an war ich fasziniert. Es ist auf fast jedem Gewässer ausübbar – und das auch noch zu erschwinglichen Preisen. Auch das leicht zu verstauende Equipment ist ein großer Vorteil. Toller Nebeneffekt ist die sportliche Betätigung und der enge Kontakt zur Natur. Es gibt mir jedesmal ein starkes Freiheitsgefühl und den Drang immer wieder neue Wasserwege zu erschließen und Orte zu entdecken.

Doch was, wenn mal kein See in der Nähe ist, aber man dasselbe Feeling haben möchte? Dann ab auf’s Longboard. Fahren auf der Straße, als surfe ich auf Asphalt. Und schon sind da, die Kindheitserinnerungen, und ich habe das Gefühl, die Bürgersteige in der Neubausiedlung wieder auf und ab zu fahren.

Begleitet mich auf meinen ersten Stehversuchen auf dem Longboard oder erkundet mit mir neue Traumorte zum SUPen. Nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Auf ROAD & BOARD werde ich meine Erfahrungen über Technik, Orte oder einfach über das Gefühl dieser beiden Sportarten berichten.